Die Oberschule 1 Nordenham bekommt eine zweite Stelle für einen Schulsozialarbeiter. Das hat die Landtagsabgeordnete Karin Logemann im Februar 2017 der Schulleitung der OBS 1 telefonisch mitgeteilt.

„Wir freuen uns, dass wir von der Initiative der Landesregierung profitieren“, sagte Schulleiterin Heidrun Beck. „Schulsozialarbeiter bieten den Kindern und Jugendlichen wichtige Unterstützung an bei den Herausforderungen, die neben dem Unterricht bewältigt werden müssen.“ Bereits jetzt beschäftigt die Oberschule eine Sozialarbeiterin. Sie kümmert sich um Präventionsangebote und bietet Sprechstunden an, die Schüler nutzen können, die Probleme in der Schule oder zu Hause haben. Mit der zweiten sozialpädagogischen Kraft können die Aufgaben aufgeteilt und die Tätigkeiten jetzt ausgeweitet werden. Damit kann die Anzahl der begleiteten Jugendlichen erhöht werden. Zudem kann das Angebot im Freizeit- und Pausenbereich ausgebaut werden.

Auch die Lehrkräfte sollen durch die zweite Sozialarbeiterstelle in ihrer pädagogischen Arbeit entlastet werden, um sich stärker auf ihre eigentliche Aufgabe, das Unterrichten, konzentrieren zu können. „Die aufsuchende Sozialarbeit, der Kontakt zu den Elternhäusern, wird in Zukunft immer mehr Bedeutung bekommen,“ so Beck. „Mit unseren Angeboten wie Elternsprechtagen und Elternabenden erreichen wir leider nicht alle Erziehungsberechtigten“. Häufig sei gerade der Kontakt zu den Elternhäusern schwierig, der besonders erforderlich wäre. „Hier kann ein neuer Sozialpädagoge anknüpfen und die Verbindung von Schule und Elternhaus verbessern zum Wohle des Kindes,“ so Beck.
Neben den Schulsozialarbeitern stehen den Schülern der OBS 1 weitere Betreuer zur Seite. Dazu gehören ein Beratungslehrer sowie zwei junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr an der Oberschule 1 absolvieren.

| Text: Herr Lange |

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