Kein Bock mehr auf Schule?!

Du hast keine Motivation mehr auf Schule? Dein Abschluss ist gefährdet? Dann ist das hier das Richtige für dich!

Das Projekt WeserMarschMallows ist ein Projekt, was dir hilft, wieder Spaß an der Schule zu haben. Sie unterstützen dich bei schulischen Schwierigkeiten und helfen dir beim Vermitteln von Problemen wie Mobbing, Sucht, etc.

Dabei wird mit dir ein individueller Lösungsweg gesucht. Für den Bereich Nordenham, Butjadingen und Stadland ist die Frau Anne Francksen zuständig. Die Zielgruppe von diesem Programm sind Schüler im Landkreis Wesermarsch ab 12 Jahren.

Wer ist Frau Francksen?

Frau Francksen ist zuständig in dem Bereich Case Management. Case Management ist eine intensive, langfristige, sozialpädagogische Fallarbeit und Begleitung der Jugendlichen über bestimmte Lebens- und Entwicklungsabschnitte hinweg. Je nach Bedarf erfolgt eine Begleitung der Jugendlichen zu wohnortnahen Hilfsorganisationen. Sie ist seit Januar 2020 bei den Wesermarschmallows.

Ein weiterer Baustein ist die niedrigschwellige Beratung. Das umfasst eine kurzfristig angelegte sozialpädagogische Beratungs- und Unterstützungsmaßnahme zu Themen wie Schule, Schulpflicht, Schulversäumnismeldungen, Freizeit, Übergang Schule-Beruf und persönliche Probleme.

Es gibt auch öffentliche Sprechstunden. Außerdem finden Sprechstunden an den Elternsprechtagen statt. Jedoch kann man auch Termine mit ihr vereinbaren.

Kontakt:

Erreichen kannst du sie über die Website der WeserMarschMallows oder über E-Mail: a.francksen@kvhs-wesermarsch.de.


Bis Ende 2019 war Frau Holz die Zuständige in Nordenham. Mit Frau Holz haben wir ein Interview geführt:

„Jugend stärken“

ABER HALLO: Wie kam es zu der Idee die Wesermarschmallows zu gründen?

Frau Holz: „Jugend stärken im Quartier“ hat 2014 Projekte für Schulverweigerung angeboten. Die Kreisvolkshochschule und der Landkreis haben sich für dieses Projekt beworben und dann schließlich Ende 2014 die Zusage erhalten, dieses Projekt zu gründen.

ABER HALLO: Wie viele Angestellte habt  ihr bei dem Projekt?

Frau Holz: Vier Mitarbeiterinnen, Zwei in dem  Bereich Brake, Ovelgönne, Jade, eine im Süden der Wesermarsch und mich im nördlichen Bereich.

ABER HALLO: Wie helfen Sie bei Bußgeldern?

Frau Holz: Dies ist ein individueller Prozess mit der Schule und den Jugendlichen, also kann man nicht genau sagen, wie der Prozess abläuft.

ABER HALLO: Ab welchem Zeitpunkt sollte man zu Ihnen kommen?

Frau Holz: So früh wie möglich. Wenn man selber merkt, dass die Schule schwierig wird und man nicht mehr in einen Schulrhythmus rein kommt. Das heißt soviel wie, das man morgens aufsteht und zur Schule geht und zu lernen dort.

ABER HALLO: Kann man ein Praktikum bei Ihnen machen?

Frau Holz: Nein, weil ihr Schulpflichtig seid. Die Schule entscheidet, ob ein Praktikum stattfindet. Was wir jedoch anbieten, ist eine Lernoase in Brake für Jugendliche, die in die Schule gehen wollen, aber es aus verschiedenen Gründen nicht können. Ziel dort ist es, dass sie zurück in die Schule gehen.

ABER HALLO: Gibt es Fälle die besonders in Erinnerung geblieben sind?

Frau Holz: Ja gibt es. Einige Jugendliche, die wir über drei Jahre begleitet haben oder auch einfach einen besonderen Charakter haben, die besonders in Erinnerung geblieben sind. Mehr darf ich darüber leider nicht erzählen.

ABER HALLO: Wie kann man Schüler auf dieses Programm aufmerksam machen?

Frau Holz: Eure Schulsozialarbeiterin Frau Rychlika kennt dieses Projekt seit Februar 2015. Wenn es Fragen zu dem Thema gibt, kann man gerne zu ihr gehen.

| Text und Bild: Sandra Eilers, Kl. 8b |

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.