Jugendmediencamp ’26
Die ABER HALLO-Mitglieder Dean Meyer, Anna Sikora, Laura Minßen, Adrian Schött, Benjamin Elsner und Lucien Rachner sowie die Freiwilligen Justin Meyer und Kimberly Labs fuhren über das Himmelfahrtswochenende 2026 zum Jugendmediacamp Nordwest nach Loxstedt, um Spaß zu haben, Neues zu lernen und neue Leute kennenzulernen. Die Junge Presse Niedersachsen (JPN) stellt das Camp auf die Beine.

Nach einem Rundgang, um das Camp kennenzulernen, ging es den Zeltaufbau. Das war bei einigen in wenigen Minuten erledigt, bei anderen dauerte es etwas länger. Die ABER-HALLO-Truppe war auf dem Camp schon einigen durch die Junge Presse Niedersachsen bekannt. Der Abend begann zunächst mit der Begrüßung, gefolgt vom Abendessen. Unser Adrian wurde beim Spiel „Tisch des Camps“ zu einem Gruppennamen, da man seinen Namen schon den Tag über oft gehört hatte. Bei dem Spiel „Tisch des Camps“ mussten die Gruppen den genannten Gegenstand so schnell wie möglich auf die Bühne bringen.
Am Donnerstagmorgen ging das Programm mit der ersten Workshop-Phase weiter. In den Workshops gab es zunächst eine Kennenlernrunde, dann eine theoretische Einführung und anschließend ging es in die Praxis. Pro Tag fanden zwei Workshop-Phasen statt, außer am Freitag. Am Freitagnachmittag fand das Erzählcafé statt. Dort erzählten einige Teamis, was sie machten, wie sie arbeiteten und was man dafür brauchte.

Am Donnerstagmittag wurde Karaoke gesungen, bei dem die ABER HALLO ihr Können zeigte. Benjamin, Adrian, Justin und Lucien sangen bei jedem Song mit, auch wenn sie ihn nicht kannten.
Der Workshop „Digitale Fotografie“ fuhr am Freitagmorgen nach Bremerhaven in den Fischereihafen, um noch bessere Fotos zu machen. Einige gingen in die Bremerhavener Innenstadt, wo sich das Klimahaus befindet. Am Samstagabend präsentierte jeder Workshop seine supercoolen Ergebnisse. Der Film des Filmworkshops war sensationell, und Justin spielte die Hauptrolle. Der Theater-Workshop führte wegen einiger Komplikationen ein Stück über das Zuhören zu zweit auf. Der Ausdruckstanz-Workshop zeigte ein Video seines Tanzes. Außerdem wurden die Ergebnisse des Buchbindens gezeigt und die verschiedenen Arten erklärt. Der Workshop Digitale Fotographie zeigte ein Video, wie die Fotos nach der Bearbeitung aussahen.

Bei der sich anschließenden Open Stage (einem offenen Bühnenformat für Musik, Theater, Comedy und andere künstlerische Beiträge) wurde viel Lustiges gezeigt, zum Beispiel „Geschichten aus dem Büro“ vom JPN FSJler Alexander oder einige Lieder der Band ABER HALLO mit verrücktem Tanz. Es gab aber auch nachdenkliche Beiträge wie das Gedicht „Deiche“ von Rieke und den Ausdruckstanz von Jenny. Beim Camp-Kino zeigten Adrian, Dean, Anna und Laura ihr Video von einem Lost Place. Den Film hatten sie wenige Tage zuvor bei einem Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brake gedreht. Außerdem wurden ein Lego-Kurzfilm und der Kurzfilm aus dem Kurzfilm-Workshop des letzten Jahres gezeigt.
Wenn Sandra Eilers da war, wurden immer lustige Geschichten erzählt und sehr viel gelacht. Sandra ist ehemalige Chefredakteurin der ABER HALLO und ist Mitglied der JPN. Die ABER HALLO erzählte auch, was sie bereits alles auf dem Trainingscamp oder im Redaktionsraum erlebt hatte. Dean stellte Nordenham mit den Worten vor: „Wir haben einen Bumsberg!“. Darüber wurde noch lange gelacht und der Kopf vor Enttäuschung geschüttelt. Am Samstagabend hielt Justin eine kleine, berührende Rede, bei der viele weinten. Er sprach über sein Leben und bezeichnete Dean als den stärksten Menschen seines Lebens. Adrian hatte zu Beginn des Camps gesagt, dass er niemanden umarmen würde, doch Justin schaffte es mit seiner Rede, dass Adrian Dean und Justin in die Arme nahm.
Am Sonntagmorgen ging es dann an den Abbau der Zelte. Es gab tränenreiche Verabschiedungen mit vielen Umarmungen. Die ABER HALLO gab das Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen. Es fiel auch der Satz: „Die werden uns nie wieder los.“ An die Zeit im Camp erinnert man sich sehr gerne. Das Camp hatte Höhen und Tiefen, aber es war eine großartige Erfahrung, die man gerne wieder machen würde.
| Text und Bilder: Lucien Rachner, Kl. 9c |
