Rodeln und Skifahren am „Wilden Kaiser“

Schüler fahren nach Scheffau – Kooperation mit OBS Elsfleth

Vom 24. bis 28. Februar 2019 waren fünf Schüler der OBS 1 Nordenham auf einer Ski-Exkursion nach Scheffau. Sie fuhren mit einer Gruppe der Oberschule Elsfleth. Diese Kooperation hatte Herr Kiese organisiert. Unser Redakteur Fabian Rohde war dabei und berichtet von der Skifahrt:

Der Treffpunkt für die Abfahrt war das Schulzentrum Elsfleth. Nach dreieinhalb Stunden war die erste Pause mit Fahrerwechsel auf einem Rastplatz, auf dem zwar ein „Subway“ war, der aber nicht geöffnet hatte. Mit einem anderen Fahrer sind wir dann den Rest der Strecke gefahren. Nach ungefähr einer Stunde hinter München konnte man schon die ersten Ausläufer der Alpen sehen. Die Landschaft war wunderschön. Nachmittags erreichten alle den Zielort.

„Tussi on Tour“

Schließlich, gegen 17 Uhr, haben sich die Schüler Skier, Stöcke und Helm ausgeliehen. Anschließend sind wir zum Hotel gefahren. Dort bezogen wir unsere Zimmer und luden unsere Koffer aus. Um 19 Uhr gab es Abendbrot. Nach dem Essen hat Herr Stelling (ein Kollege von Herrn Kiese aus Elsfleth) eine Ansprache gehalten und zwei „Idiotenwesten“ verteilt: Auf den Westen stand „Tussi on Tour“. Die Weste bekamen zwei Schüler, die sich während der Fahrt am schlechtesten benommen haben. Dieses Ritual wurde jeden Abend wiederholt. Die Schüler mussten diese Westen dann am nächsten Tag auf der Skipiste tragen.

Auf den Wilden Kaiser kam man über eine Seilbahn mit Gondeln. Der Berg ist 1654 Meter hoch. Oben gab es auch ein Selbstbedienungsrestaurant. Die Anfänger haben in den ersten zwei Tagen einen Skikurs bei einem örtlich gebuchten Skilehrer besucht. Er hat uns beigebracht, wie man mit den Skiern den Pflug macht (Skier in V–Position schräg nur mit den Innenkanten auf dem Schnee). Außerdem hat er uns gezeigt, wie man durch Gewichtsverlagerung scharfe und enge Kurven fahren kann. Je stärker die Belastung, desto enger die Kurve. Kurven werden im Pflug gefahren, eine Rechtskurve wird durch Gewichtsverlagerungen auf die linke Seite gefahren. Bei einer Linkskurve gilt das gleiche, nur andersherum. Damit man nicht zu schnell wird, sollte nach Kurven immer parallel zum Hang gefahren werden. Den Skikurs hat Herrn Stelling aber abgebrochen, da der Skilehrer die Schüler beleidigt und ausgelacht hatte, die noch nicht so gut Ski fahren konnten.

Am dritten Tag nahm Herr Stelling die Anfänger mit auf eine blaue Piste und hat in einem halben Tag den Schülern besser Skifahren beigebracht, als der Skilehrer in zwei ganzen Tagen. Die Pisten sind in unterschiedliche Farben aufgeteilt: blau für Anfänger, rot für Fortgeschrittene und schwarz für Profis.

3,2 Kilometer lange Rodelpiste

Nachmittags sind wir dann im Skigebiet Söll rodeln gegangen. Die Rodelpiste war 3,2 Kilometer lang. Die Piste und ein Restaurant konnten über eine Seilbahn erreicht werden. Am vierten Tag durften dann auch die Anfänger in einer Gruppe auf der blauen Piste fahren. Die Schüler, die schon einige Jahre dabei waren, durften die roten Pisten befahren. Am Donnerstagmorgen packten wir unsere Koffer. Anschließend sind wir bis 13 Uhr noch Ski gefahren. Am Nachmittag haben die Jungs nur drei Zimmer gehabt, um sich zu duschen, und die Mädchen nur zwei. Am Abend haben wir kein Abendbrot mehr gegessen, da wir schon um halb sechs losgefahren sind.

Wir wären ja noch früher losgefahren, aber die Mädchen haben lange gebraucht. Um 21 Uhr haben wir den Erlös für die Stornierung des Skilehrers in höhe von zehn Euro pro Person zu Verfügung bekommen, damit sich jeder ein Menü seiner Wahl aussuchen kann. Wir waren schließlich am Freitagmorgen um halb fünf in Elsfleth. Leider kam das Taxi für die vier Schüler aus Nordenham, das von einem Elternteil organisiert worden war, nicht, sodass die Schüler sich ein neues Taxi bestellen mussten, um nach Hause zu kommen.

|Text und Bild: Fabian Rohde, Kl. 9a |

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