Chance zur Veränderung nutzen

Mia Handelshauser und Lija Ismail bewarben sich um einen Platz im Nordenhamer Jugendparlament, das am 3. März neu gewählt wurde. Die OBS 1 Nordenham hat dort vier Sitze. Da es nicht genügend Kandidat*innen gab, fielen zwei Sitze an die Oberschule „Am Luisenhof“ und Mia und Lija kamen ohne Wahl ins neue Amt. Die ABER HALLO sprach mit den beiden Jugendparlamentsmitgliedern unserer Schule. Was macht das Jugendparlament und welche Themen wollen die beiden in den nächsten zwei Jahren angehen?

„Das Jugendparlament ist dafür da, die Interessen von Jugendlichen in Nordenham zu vertreten,“ erklärt Lija. Dabei geht es vor allem darum, eigene Ideen einzubringen, Vorschläge zu entwickeln und Projekte zu planen, die das Leben junger Menschen in der Stadt verbessern können. Gleichzeitig achtet das Jugendparlament darauf, dass die Meinungen und Bedürfnisse von Jugendlichen mehr Gehör finden.

Warum sollte sich ein junger Mensch in Nordenham im Jugendparlament engagieren? Lija ist überzeugt: „Weil man wirklich die Chance hat, etwas zu verändern“ Eigene Ideen können eingebracht werden, und man erlebt, dass die eigene Meinung ernst genommen wird. Darüber hinaus lernt man neue Menschen kennen und erhält spannende Einblicke in politische Prozesse und die Art und Weise, wie Entscheidungen innerhalb der Stadt getroffen werden.

Der Weg ins Jugendparlament begann für beide über die Schule, wo das Gremium vorgestellt wurde. Lija ist Schülerin der Klasse 9a, Mia geht in die 10c. Die Vorstellung weckte Interesse an politischen und gesellschaftlichen Themen, insbesondere an der Möglichkeit, sich für andere einzusetzen und ihre Meinungen zu vertreten. Daraus entstand der Wunsch, selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

„Mir sind vor allem Freizeitangebote für Jugendliche wichtig, also mehr Möglichkeiten, sich zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen,“ meint Lija. Es braucht mehr Orte und Möglichkeiten, an denen junge Menschen sich treffen und gemeinsam Zeit verbringen können. Ebenso spielen Schule und Bildung eine zentrale Rolle, da sie die Grundlage für die Zukunft bilden. Deshalb ist es wichtig, dass die Meinungen von Schüler*innen ernst genommen werden und Verbesserungen im Bildungsbereich angestoßen werden können.

| Text: Kieran Büsing, Kl. 9a |
| Bild: Archiv |