Im Februar tauchten die Neuntklässler für zwei Wochen ein in die Berufswelt. Im Betriebspraktikum erprobten sich die Jugendlichen in ihren Wunschberufen. Mit dabei waren natürlich auch die Redakteure der ABER HALLO. Sie schildern ihre Erfahrungen.

Feierabend? Wenn die Arbeit fertig ist…

Louisa: Bei der Kreiszeitung Wesermarsch durfte ich Umfragen machen, bei verschiedenen Presseterminen dabei sein und kurze Meldungen schreiben. Ich hatte sehr viel freie Zeit und konnte eigene Ideen äußern, zum Beispiel, was für Umfragen gemacht werden könnten.

Feierabend hatte ich dann, wenn ich meinen Text fertig geschrieben hatte und es nichts mehr zu schreiben für mich gab. Ich fand mein Praktikum sehr gut, weil ich viele Leute kennenlernt habe und meine Zeit frei einteilen konnte. Außerdem habe ich während des Praktikums bestätigt bekommen, dass Redakteurin ein Beruf für mich wäre.

| Text: Louisa Arens, Kl. 9b |

Noah: Während meines Praktikums bei der Firma Stahlkamp Zimmerei und Dachdecker Meisterbetrieb habe ich gelernt, wie man Dachpappe anklebt, Dächer dämmt, Zementfaserplatten zuschneidet und anschraubt. Außerdem habe ich mein Wissen erweitert im Umgang mit Gibskartonplatten, die ich zuschnitt und anbaute. Hierbei muss man darauf achten, dass man die Schraube nicht durch die Pappe durchschraubt, denn dann hält die Schraube die Platte nicht an der Wand oder Decke. Mir hat mein Praktikumsberuf sehr gut gefallen, denn im Beruf des Zimmerers hat man viel Abwechslung und man arbeitet immer an der frischen Luft. Mir gefällt auch sehr gut, dass man am Tagesende immer sehen kann, was man geschafft hat, das kann man im Büro oder auf einem Werk meistens nicht.

|Text: Noah Urbschat, Kl. 9c|

HIFI-Hightech aus Nordenham

Daniel: In meinem Praktikum vom 6. bis zum 17. Februar war ich bei ABACUS electronics. ABACUS ist ein relativ kleines Unternehmen in der Bahnhofstraße 39a in Nordenham, das eigene HIFI Produkte herstellen. Besonders bekannt ist ABACUS durch ihre hochwertigen Lautsprecher und ihre eigenen HIFI-Entwicklungen geworden. ABACUS ist sogar international vertreten, die Firma hat Kunden aus Kanada und Frankreich. National haben sie Kunden aus ganz Deutschland. Als ich dort war, kam ein Händler aus Berlin, der die Lautsprecher von ABACUS in seinem Laden verkaufen will. Ich empfehle ein Praktikum bei ABACUS jedem, der Technik begeistert ist. Dort bekommen Praktikanten einen guten Berufseinblick, weil sie dort wirklich mitarbeiten können. Als ich dort war, habe ich gelötet, Rückwände für die Lautsprecher gebaut und noch vieles mehr.

| Text: Daniel Abels, Kl. 9a|

XXL-Kuchenteig

Eric: Für mein Betriebspraktikum, das vom 6. Februar bis zum 17. Februar 2017 dauerte, habe ich im Seniorenhaus Tongern als Koch gearbeitet und Folgendes erlebt: An meinem ersten Tag habe ich gelernt, wie man mit einem Messer richtig umzugehen hat. Ich lernte, wie man in nur wenigen Sekunden einen ganzen Eimer voll Zwiebeln pellt. In den nächsten Tagen half ich hauptsächlich beim Abwasch mit, aber ich lernte auch, wie man Omelette macht und wie man einen Gurkensalat zubereitet und würzt. Ich machte auch selbstständig Teig für mehrere Kuchen. Dabei war die Menge der Zutaten für die vielen Bewohner doch recht umfangreich. Das Rezept für den perfekten Teig lautet: 1kg Margarine, 2kg Zucker, 2kg Mehl, 16 Eier, 1 Liter Milch, 500g Backpulver. Aus dem Teig haben wir Rhabarber und Apfelkuchen gemacht. Viele dieser Vorgänge habe ich in den nächsten Tagen wiederholt.´In der Großküche gab es auch viele Schutzmaßnahmen: Schürzen waren Pflicht! Dazu wurde leichtes Schuhwerk getragen. Wichtig war auch, die Hände vor der Arbeit immer mit Desinfektionsmittel einzureiben. Ich eigne mich wirklich gut für diesen Beruf, weil ich alle Aufgaben sehr gut gemacht habe, aber ich möchte nicht diesen Berufsweg einschlagen, weil ich das nicht wirklich sehr interessant fand.

|Text: Erik Blank, Kl. 9c|

Reperaturen in der Sporthalle Mitte

Beim zweiwöchigen Praktikum im Februar 2017 habe ich bei der Tischlerei Sommer mein Praktikum gemacht. Ich wusste vor dem Praktikum nicht genau, ob ich Tischler werden möchte. Durch das Praktikum habe ich gemerkt, dass ich Tischler werden möchte.

In den zwei Wochen stand ich die meiste Zeit daneben und habe zugesehen, aber manchmal habe ich auch die Fenster mit aus- und eingebaut. In dem Praktikum hatte ich viel Abwechslung. In der Zeit habe ich viel über den Beruf erfahren, z.B. wie viel Geld ein Lehrling in der Ausbildung verdient. Außerdem war ich in der Sporthalle Mitte und habe den Boden herausgenommen, da in der Decke ein Loch war, wodurch das Wasser den Boden zersetzt hat. Die Gesellen waren mit mir zufrieden.

|Text: Jonas Kück, Kl. 9c|

Leon: Mein Praktikum habe ich bei Fechner Stahl- und Metallbau gemacht. Ich musste Sicherheitsschuhe Klasse 3 tragen und gelegentlich Handschuhe.

Als erstes haben wir eine Führung durch die Hallen gemacht und danach fingen wir direkt an zu arbeiten. Den ersten Tag durfte ich Schrauben anziehen mit einem Schraubenschlüssel. Die anderen Tage habe ich gelernt, wie man Blech schneidet, Metall bohrt und wie man mit einem Schlagbohrer umgeht.

|Text: Leon Jäckel, Kl. 9a |

Werkführung inklusive

Fynn: Bei meinem Betriebspraktikum bei der Premium Aerotec GmbH habe ich folgendes erlebt: In der ersten Woche wurden wir direkt gut aufgenommen, uns wurde der Fluchtweg inklusive Sammelplatz gezeigt und wir hatten alle zusammen Vorstellungsgespräche mit dem Ausbilder. In den nächsten Tagen der ersten Woche haben wir verschiedene Teile angefertigt, wie z. B. eine Bohrplatte, ein Flugzeug, einen Bilderrahmen und wir haben gelernt, Gewinde und ähnliches zu schneiden. In der zweiten Woche haben wir eine Werkführung bekommen und weitere verschiedene Arbeitstechniken kennen gelernt. Wir bauten in der zweiten Woche eine Spardose und eine Standuhr. Zu unseren Arbeitsschritten gehörten bohren, sägen, biegen, feilen, entgraten, stanzen und schleifen.

|Text: Fynn Büsing, Kl. 9c|

 

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