„Fridays for Future“ ist ein Schulstreik für das Klima. Der Schulstreik soll auf die Vernachlässigung der Klimapolitik aufmerksam machen. Bereits am 20. August 2018 verweigerte die damals 15-jährige Greta Thunberg aus Schweden den Unterrichtsbesuch. Sie saß drei Wochen während des Unterrichts vor dem Reichstaggebäude in Stockholm. Währenddessen hielt sie ein Schild hoch mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“. Auf Deutsch heißt das „Schulstreik fürs Klima“. Am 8. September sagte Greta, dass sie nach den Parlamentswahlen am 9. September 2018 solange den Untericht weiter schwänzen werde, bis die Klimapolitik mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens übereinstimme. Für ihre Aktion benutzte sie den Hastag „#FridaysForFuture“. Durch diesen Hashtag wurde ihre Aktion international bekannt.

In Deutschland wurde das erste Mal in Bad Segeberg am 7. Dezember 2018 gestreikt. Am 15.1.2019 nahmen 30.000 Schüler, Studierende und Auszubildende an den FFF-Demonstrationen teil. Am 14.12.2018 nahmen in Zürich ca. 300 Leute an den Demonstrationen teil. Am 18.1.2019 stieg die Zahl auf über 40.000 Leute an. Auch viele Schüler aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, Belgien oder die USA, nahmen an „Fridays for Future“ teil.

Ebenfalls bekam die Aktion „Fridays for Future“ von über 26.800 Wissenschaftlern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland Zuspruch und wurde unterstüzt. Sie veröffentlichten eine Stellungsnahme unter dem Namen „Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“. Die Gruppe der Wissenschaftler nannte sich selbst „Scientists for Future“.

Wir haben drei Schüler und Schülerinnen ein paar Fragen über „Fridays for Future“ gestellt:

Was haltet ihr von Fridays for Future?
Elena Spahmann: „Mir gefällt es gut, da ich mich auch für die Umwelt interessiere.“
Yasin Camdere: „Ich finde es gut, weil man der Umwelt was Gutes tun kann.“
Niclas Kühn: „Ich finde es gut, weil Menschen auf die Straße gehen und ihre Meinung vertreten.“

Würdest du bei „Fridays for Future“ mit machen?
Elena Spahmann: „Nein, weil ich nicht gerne protestiere.“
Yasin Camdere: „Nein, weil ich keine Lust da drauf hätte.“
Niclas Kühn: „Ich würde mit machen, aber da es während der Schulzeit ist, kann ich nicht mitmachen.“

Glaubst du, „Fridays for Future“ bewirkt etwas?
Elena Spahmann: „Ja, weil viele Leute mitmachen.“
Yasin Camdere: „Ja, weil sehr viele Menschen protestieren und es was bewegen könnte.“
Niclas Kühn: „Ja, muss es. Durch Fridays for Future haben wir ja schon das Diesel-Verbot. Also achtet die Politik auf uns.“

| Text: Elias Hellmund, Kl. 9b |

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