Ohne Gefahr unterwegs im Netz

In Januar besuchte der Polizist Daniel Schönig die sechsten Klassen der Oberschule 1, um über das Thema Cybermobbing zu reden.

Zu Beginn stellte  Herr Schönig den Kindern Fragen. Sie gaben  ohne Worte Antworten, indem sie sich auf eine Meinungslinie stellten. Sie konnten angeben, ob sie ein Handy haben, ob das Handy über Mobile Daten ins Internet kann und ob Kinder eine begrenzte Handyzeit von den Eltern  bekommen. Fast alle Schüler*innen gaben an, dass sie ein eigenes Handy nutzen.

Manchmal nervt der Handykontakt

Anschließend sollten die Schüler*innen überlegen, welche Vorteile ein Handy hat. Gleichzeitig überlegten sie auch, welche Gefahren die Handynutzung hat. So wurde deutlich, dass mit dem Handy vieles schnell erledigt werden kann, zum Beispiel sich zu verabreden. Aber es gibt auch viele Gefahren: Man kann jemanden ärgern oder geärgert werden, ungewünschte Fotos können entstehen und versendet werden und manchmal nervt der Kontakt mit anderen ganz einfach. Cybermobbing heißt der Fachausdruck, wenn jemand über das Internet oder Handy gemobbt wird.

Aber es gibt Regeln im Umgang mit Apps und Sozialen Medien. Darüber informierte Herr Schönig die sechsten Klassen. Eine der wichtigsten Regeln: Gib so wenig Daten von dir bekannt, wie es geht. Herr Schönig warnte davor, überall im Internet die E-Mail-Adresse einzugeben, um zum Beispiel für Spiele freigeschaltet zu werden. Gar nicht angegeben werden sollten persönliche Daten wie Geburtsdatum oder eine Wohnanschrift. Auch Selfies sollten nicht ins Netz gestellt oder über Soziale Medien geteilt werden.

Eigene Daten schützen

Die Schüler*innen lernten auch, was sie gegen Cybermobbing tun können und wo sie Hilfe bekommen können. Eine Anlaufstelle in der Schule ist die Sozialarbeiterin Frau Pfeiffer, die bei der Präventionsveranstaltung mit dabei war.

Immer erreichbar sind auch zwei Telefonnummern: einmal die „Nummer gegen Kummer“, die heißt 116 111, und „juuuport“, die heißt  0511 3670160. Beide Nummern werden von Frau Pfeiffer für alle Schüler*innen empfohlen.

| Text: Fabian Reichardt, Kl. 6a |
| Bild: OBS 1 Medien |