Leid und Liebe, Ausgrenzung und Toleranz
Am 5. Dezember 2025 war der 8. Jahrgang der Oberschule 1 Nordenham in der Jahnhalle Nordenham. Dort sahen sie sich eine moderne Theateraufführung des bekannten Stücks „Romeo und Julia“ von William Shakespeare an.
Die Inszenierung war zwar an die heutige Zeit angepasst, blieb aber insgesamt klassisch und gut verständlich. In der Mitte des Stücks wurde auch auf Englisch gespielt, aber dies änderte sich schnell wieder auf Deutsch. Die Schauspieler*innen stellten die berühmte Liebesgeschichte eindrucksvoll dar und schafften es, auch ernste und emotionale Szenen lebendig auf die Bühne zu bringen. Besonders die Konflikte zwischen den verfeindeten Familien wurden deutlich gezeigt. Das Stück spielten Schüler*innen vom Schulzentrum Carl von Ossietzky Bremerhaven (Neues Theater CvO).
Neben der Liebesgeschichte ging es in dem Theaterstück auch um das Thema Vielfalt. Es wurde gezeigt, wie Ausgrenzung, Vorurteile und fehlende Akzeptanz zu Streit und Leid führen können. Gleichzeitig machte das Stück deutlich, wie wichtig Toleranz, Respekt und Zusammenhalt sind. Diese Werte spielen heute noch eine große Rolle.
Viele Schüler*innen fanden den Ausflug interessant und lehrreich. Es war eine gute Abwechslung zum Schulalltag und zeigte, dass Theater nicht langweilig sein muss, sondern aktuelle Themen aufgreifen kann.
Um 11 Uhr endete das Theaterstück. Im Anschluss hatten die Besucher*innen noch die Gelegenheit, sich mit den Darsteller*innen auszutauschen und einige Bilder zu machen.
Insgesamt war der Besuch in der Jahnhalle Nordenham eine gelungene Veranstaltung, die allen Schüler*innen sowie den Lehrer*innen sehr gefallen hat, und bestimmt aufgrund der Einzigartigkeit nicht so schnell vergessen wird.
| Text: Ben Heimann, Kl. 8a |
