{"id":856,"date":"2017-05-04T14:54:04","date_gmt":"2017-05-04T12:54:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aberhallo.news\/news\/?p=856"},"modified":"2017-05-06T17:52:18","modified_gmt":"2017-05-06T15:52:18","slug":"die-klassen-8b-und-8d-in-hameln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aberhallo.news\/news\/die-klassen-8b-und-8d-in-hameln\/","title":{"rendered":"Die Klassen 8b und 8d in Hameln"},"content":{"rendered":"<p><b>Vier Stunden dauerte unsere Reise mit dem Zug von Nordenham nach Hameln. <\/b><\/p>\n<p>Zweimal mussten wir umsteigen, dann waren wir endlich da. Allerdings stand uns in Hameln noch ein l\u00e4ngerer Fu\u00dfmarsch bevor, denn wir mussten zur Jugendherberge laufen. Dies war etwas problematisch, weil es auf den schmalen Gehwegen manchmal etwas eng mit den Koffern wurde. Als wir dann schlie\u00dflich ankamen, mussten wir noch ein wenig warten, dann waren die Zimmer eingeteilt.<\/p>\n<p><b>Die Umgebung im Blick<\/b><\/p>\n<p>Die Jugendherberge lag direkt an der Weser, dort war ein kleiner Strand mit Steinen. Wir \u00fcberlegten, wie es gewesen w\u00e4re, wenn wir mit einem Schiff einfach die Weser flussabw\u00e4rts gefahren w\u00e4ren oder umgekehrt uns jetzt nach Hause treiben lie\u00dfen. In kleinen Gruppen erforschten wir die gesamte Gegend am Flussufer. Einige sa\u00dfen einfach gerne am Wasser, hatten ihre Freunde dabei und redeten. Andere kannten bald jeden Stein pers\u00f6nlich und wussten, wo man gut Muscheln und Steine zum Flitschen finden konnte. Allerdings war das Wasser sehr kalt! Morgens war es dort am sch\u00f6nsten, weil man die Sonne im Nebel aufgehen sehen konnte.<\/p>\n<p>In unserer Freizeit war nicht nur das Weserufer sehr beliebt, sondern auch ein Gang in die nahe gelegene Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Hameln.<\/p>\n<p><b>Erster Tag<\/b><\/p>\n<p>Am ersten Tag mussten wir nach dem Fu\u00dfmarsch zur Jugendherberge noch einen zweiten Gang bew\u00e4ltigen. Wir erhielten eine F\u00fchrung durch die Stadt Hameln, bei der wir viele Spuren des ber\u00fchmten Rattenf\u00e4ngers entdecktenAu\u00dferdem erfuhren wir viel \u00fcber das besondere Design der H\u00e4user, warum die Geb\u00e4ude bestimmte Verzierungen haben und in welcher Zeit sie gebaut wurden. Unsere Stadtf\u00fchrerin erz\u00e4hlte Geschichten \u00fcber die Einwohner von fr\u00fcher, z.B. \u00fcber Nachbarn die sich hassten.<\/p>\n<p><b>Die restliche Zeit genie\u00dfen<\/b><\/p>\n<p>Den 2., 3. und 4. Tag verbrachten wir mit unseren Teamern, die sich einiges einfallen lie\u00dfen, um uns als Team auf Vordermann und-frau zu bringen. So klingt z.B. Seilspringen harmlos, aber als Aufgabe galt, dass ein gro\u00dfes Seil geschwungen wurde und sobald der Erste das Seil durchquert hatte, durfte es keinen Leerlauf mehr geben und jedes Klassenmitglied musste auf die andere Seite kommen. Beim Spiel \u201eRinge\u201c bildeten die Sch\u00fcler einen Kreis, fassten sich an den H\u00e4nden und dann gab es 2 gro\u00dfe Plastikringe an dem Kreis, durch die jeder Sch\u00fcler durchmusste. Das Spiel \u201ePlatten\u201c ging auf Zeit: Die Klasse hatte sich in\u00a0zwei Teams aufgeteilt und hatte jeweils 7 Platten, um innerhalb von 10 Minuten eine Strecke zu bew\u00e4ltigen. Zus\u00e4tzlich \u201eerblindete\u201c jeder Sch\u00fcler, der neben eine Platte trat. Beim Spiel \u201eGeschwungen\u201c wurde ein Seil an einem Baum befestigt und mit dem Seil musste sich jeder Sch\u00fcler in Ringe hineinschwingen, aber in jedem Ring durfte nur eine bestimmte Anzahl von Sch\u00fclern landen. Schlie\u00dflich wurde eine Art Dreieck aus Seilen gebildet, die ca. 1,20m hoch waren. Jeder Sch\u00fcler musste aus diesem Kreis heraus, ohne das Seil zu ber\u00fchren. Alle diese Spiele \u2013 und hier ist nur eine Auswahl vorgestellt! \u2013 konnten immer nur als Team bew\u00e4ltigt werden und ohne einen gemeinsamen Plan ging gar nichts. Beim ersten Spiel war die Klasse noch total schlecht, sie brauchte ewig und schlie\u00dflich ging es nur noch ums Durchhalten. Nach zwei Tagen pl\u00e4tteten wir allerdings unsere Teamer, als wir das letzte richtig harte Spiel in absoluter Rekordzeit schafften! Dienstagabend hatten unsere Teamer ein echtes Highlight vorbereitet. Wir versammelten uns am Abend und gingen in die Dunkelheit hinein und einen Berg hinauf. Unterwegs erz\u00e4hlte uns unser Anf\u00fchrer Gruselgeschichten \u00fcber den Berg etwas erz\u00e4hlt,dass dort oben ein verlassenes Hotel ist und es dort W\u00f6lfe geben w\u00fcrde. Der Weg dorthin war sehr steil und anstrengend. Unterwegs war es sehr dunkel, aber zum Gl\u00fcck hatten wir fast alle eine Taschenlampe dabei. Als wir oben angekommen waren, waren wir alle sehr erleichtert. Wir waren an einen Abhang, dort konnten wir \u00fcber ganz Hameln gucken. Alle genossen den tollen Ausblick. Einige versuchten, sogar mit Lichtzeichen zur Jugendherberge zu blinken. Es war so sch\u00f6n, dass wir sogar einen Solo-Pfad gemacht hatten. Auf einem Solo-Pfad geht man ganz alleine ohne Licht einen Weg, der nur an ganz wenigen Stellen durch ein paar kleine Lichter beleuchtet ist. Der Weg f\u00fchrte auch den Berg hinab. Es gab auch die M\u00f6glichkeit zu zweit zu gehen, aber viele trauten sich alleine. Zwei Sch\u00fcler schafften es, im Dunkeln eine falsche Kurve zu nehmen und waren auf einmal vom Weg verschwunden. Als wir zur\u00fcckgingen, sind wir noch einen sehr steilen Abhang runtergerutscht.<\/p>\n<p><b>Der Schluss mit Schuss<\/b><\/p>\n<p>Am vorletzten Tag unserer Klassenfahrt sind wir Bogenschie\u00dfen gegangen. Zuerst haben uns unsere Teamer beigebracht, wie man den Pfeil einlegt, wie man den Bogen richtig h\u00e4lt und richtig zielt, um die Mitte zu treffen. Danach haben wir gegeneinander gespielt und einen Gewinner gehabt. Danach hatten wir eine kleine Gruppe und hatten nur eine bestimmte Zeit, um den Pfeil in die Zielscheibe zu schie\u00dfen und haben dann Punkte erreicht und wer die meisten Punkte am Ende hatte, hat dann gewonnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">|Text: Klasse 8b |<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Stunden dauerte unsere Reise mit dem Zug von Nordenham nach Hameln. Zweimal mussten wir umsteigen, dann waren wir endlich da. 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