In den Nachrichten wird zurzeit oft über die umstrittene Pyrotechnik berichtet, wenn Fans in Fußballstadien die Feuerwerke zünden. Die einen feiern den Fankult, die anderen halten die Aktionen für brandgefährlich.

 

Viele Fußballmannschaften bekamen in der letzten Zeit hohe Geldstrafen wegen der Pyrotechnik, die Fans auf den Rängen in Fußballstadien abbrannten. Nach Meinung des Deutschen Fußballbunds (DFB) handelt es sich hierbei um Vandalismus und nicht mehr um den Willen, den eigenen Verein zu unterstützen. Viele Anhänger von den jeweiligen Fußballvereinen benutzen dies laut einiger Fanbeauftragen aber mittlerweile auch, um ein Zeichen gegen den DFB zu setzen – sozusagen als Protest gegen den Verband und seine umstrittenen Regelungen – und natürlich als PR für den eigenen Verein.

Pyrotechnik ist kein Kinderkram: Es kam in der dieser Saison häufig zu Körperverletzungen, die durch die mehrere tausend Grad heißen Feuerwerkskörper sowie Bengalos zustande gekommen sind.

 

Der DFB schlägt zurück und fordert höhere Geldstrafen oder auch Stadionverbote für den Straftäter in den Ligen 1 bis 3. Außerdem sollen an den Stadioneingängen gründlichere Sicherheitskontrollen stattfinden. Diese sorgen jedoch dafür, dass es längere Wartezeiten gibt.

Die meisten Fans der Pyrotechnik kommen aus Nordrhein-Westfalen, die ihren Ruf als Kämpfer und Sieger ausbauen wollen, dazu gehören die Kultclubs aus Düsseldorf, Schalke, Köln, Dortmund, Aachen und Gladbach. Außerdem sind die Fans der Mannschaften aus Rostock und Dresden auffällig geworden.

 

Im Weiteren denkt der DFB über Choreo-Verbote in der Bundesliga für die Mannschaften nach, die des Öfteren strafbar geworden sind. Auch im Nachhinein können Strafen verhängt werden, und dies nicht nur für Pyrotechnik, sondern auch für rassistische, provozierende und beleidigende Inhalte auf den Choreos, sowie auch Fangesängen.

Geändert werden müsste, dass Straftäter höhere Strafen für ihre Art von Gewalt bekommen, denn zurzeit bekommen die Straftäter nicht die gerechte Strafe für ihre Taten. Auf was sich Straftäter demnächst einstellen können, wird in der nächsten Zeit noch ein großes Thema beim DFB und in der Politik sein – und natürlich auch auf den Rängen in den Fußballstadien.

 

| Text: Lasse Kramer, Kl. 10a |

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